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By Hans-Bernd Brosius

PD Dr. Hans-Bernd Brosius ist Hochschuldozent am Institut für Publizistik der Universität Mainz.

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Die Giiltigkeit ihrer Ergebnisse ist jedoch eingeschrankt, da sie atypisches Material verwendeten, das nie im Fernsehen gesendet wurde, und da sie ihren Probanden insgesamt nur vier Meldungen prasentierten. Diese Zahl liegt weit unter der Zahl von Meldungen in iiblichen Nachrichtensendungen. Ein weiteres Ergebnis ihrer Studien weist auf den aufmerksamkeitsorientierten Ansatz hin. Rezipienten, vor allem Manner, behielten Meldungen mit gewalthaltigem (und daher aufmerksamkeitsfOrderndem Inhalt) besser als Meldungen ohne Gewaltinhalt.

Dadurch kann das Thema die Ursache fiir die bessere Behaltensleistung sein. Vgl. Ebbinghaus (1966). B. "huk", urn den EinfluB der Bedeutung von sinnvollem Material auszuschalten. B. Worter, konnten nach seiner Ansicht das Lemen verzerren. Schon relativ friih hat sich gegen diese atomistische Sichtweise von Lemprozessen eine eher ganzheitliche Tradition entwickelt, die das Element der Bedeutung explizit in die Untersuchungsanlagen mit einbezogen hat. Am hiiufigsten zitierter Vertreter dieser Richtung ist der Englander Bartlett (1932).

1973), Kosslyn (1981), Anderson (1980). Vgl. Pylyshyn der ersten in diesem Bereich war die Studie von Booth (1971). Der Autor fiihrte an Stichtagen eine Inhaltsanalyse samtlicher Fernseh-, Horfunk- und Zeitungsnachrichten durch. a. die Haufigkeit, die Plazierung und die Art der Aufmachung der Nachrichten fest und befragte an den gleichen Tagen eine Zufallsstichprobe von Personen, an welche Nachrichten sie sich erinnern konnten (freie Wiedergabe der Themen). Insgesamt erinnerten sich die Probanden an etwa 40 Prozent der ausgestrahlten Meldungen im Fernsehen, jedoch nur an etwa 15 Prozent der Horfunk- und an 10 Prozent der Zeitungsmeldungen.

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